Mein Besuch der 20. Bonner Bierbörse

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Bonn, Freitag 24. Juli 2015

Seit 8 Jahren habe ich die Bonner Bierbörse nicht mehr besucht. Zum einen war meistens das Wetter an den Bierbörsen-Wochenende eher bescheiden. Zum anderen hatte ich irgendwann das Gefühl Darsteller in einer Neuverfilmung von „Täglich grüßt das Murmeltier“ zu sein. In diesem Jahr habe ich gedacht, probier’s nochmal. Also, Lieblingsmann und zwei Freunde „eingepackt“ und ab zur Entdeckung interessanter Biere.

Wenn man aus Richtung der Bahnhaltestelle auf die Blumenwiese in der Bonner Rheinaue zugeht, ist zur Begrüßung die „Santa Maria“ von Störtebeker nicht zu übersehen. Der als Segelschiff gebaute Bierstand ist eine echte Augenweide. Da hatte mal einer ’ne gute Idee! Und wo wir schon mal da sind … . Wir kannten zwar alle Störtebeker und ich bin auch zugegebener Maßen kleiner Fan der Brauerei. Dennoch hat uns das nicht davon abgehalten hier unser Willkommensbier zu nehmen. Das Angebot umfasste das gesamte Sortiment der Brauerei. Teilweise vom Fass, teilweise aus der Flasche. Wobei beim Flaschenbier sogar ein Glas angeboten wurde.

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Nun stand erstmal eine Orientierungsrunde auf dem Plan. Hmmm, läuft schon wieder die Kamera und die X-te Klappe zu den Dreharbeiten ist gerade gefallen? Es ist unglaublich. In den vergangenen 8 Jahren hat sich die Bierauswahl nicht wirklich verändert. Die üblichen Verdächtigen aus aller Welt, wie z.B. San Miguel, Corona, Guinness, Münchner Hofbräu, diverse tschechische, kroatische und polenische Brauereien waren vertreten.  Jetzt hat sich in den letzten Jahren weltweit doch einiges getan auf dem Biermarkt. Damit sind nicht nur die kleinen Craftbreweries gemeint. Nein, auch die Großen wie Bitburger, Beck’s und Co. haben mittlerweile ihre Craftbierlinie. Warum sind die nicht hier? Nur immer schön den Manestream befriedigen und bloß nichts wagen. Ein kleiner Rettungsanker waren da die Stände „131 Biere aus aller Welt“, Störtebeker (einleitend schon erwähnt)  oder das Neuzeller Kloster-Bräu, was alleine schon 3 Fassbiere und 15 Flaschenbiere aufweisen konnte. Darunter fanden sich Bezeichnungen wie Seelsorger, Anti Aging, Lebensfreude usw.. Lustige Idee.

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Wo getrunken wird, muss auch gegessen werden. Da gab es eine vielfältige Auswahl. Die Klassiker Nackensteak und Bratwurst vom Schwenkgrill dürfen natürlich nicht fehlen. Aber auch Steak-Sandwiches oder Flamm-Pute (probiert und für lecker befunden!) waren zu finden. Auch die Süßen und Fischfreunde kamen auf ihre Kosten. Verhungern brauchte hier also wirklich niemand.

Fazit:
Die Blumenwiese in der Bonner Rheinaue wird an einem Wochenende zu einem riesigen Biergarten. Die Buden und Stände sind so gestellt, das ausreichend Platz zum schlendern und zum sitzen da ist. Für den Fall, dass die Sonne sich blicken lässt, gibt es auch viele Sonnenschirme und damit Schattenplätze. Man kann hier einen netten Tag mit Freunden verbringen, sollte jedoch seinen Anspruch bezüglich „ich will mal was Neues probieren“ nicht zu hoch schrauben. Ich glaube, ich werde die nächsten 8 Jahre wieder pausieren und zwischendurch immer mal wieder zu P&M Getränke fahren. Zuhause machen wir dann mit der Beute unsere eigene Bierbörse.

©Kocheule

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