Projekt Eifelsteig – Tag 1

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Unser Sommerprojekt in diesem Jahr: Wir erwandern 5 Etappen des Eifelsteigs. Los geht es in Kornelimünster bei Aachen und das Ende wird Kloster Steinfeld sein. Es handelt sich dabei um eine organisierte Tour. Das heißt, wir wandern nur mit leichtem Tagesrucksack und unser Hauptgepäck wird von Hotel zu Hotel transportiert. Sehr angenehm für „alte“ Rücken. Es wird zwar nur „die Eifel“ sein, die wir bereisen aber dennoch bin ich auf unsere kulinarischen Erlebnisse gespannt. Natürlich sollen die landschaftlichen dem nicht nachstehen.

Gut in Aachen angekommen haben wir uns zu Fuß auf den Weg in die Innenstadt gemacht. Vom Hotel bis zur Elisenquelle war das ein Fußmarsch von etwa 30 Minuten. Der erste Weg führte uns dann zum Cafe zum Mohren. Nach der Anreise mit Zug und Schienenersatzverkehr musste dringend eine Belohnung her. Hier gab es für mich einen Earl Grey mit Käsekuchen und für Leo (das ist übrigens mein schon öfters erwähnter Lieblingsmann bzw. Ehegatte)  einen Cappuccino mit Rhabarberkuchen. Alles sehr lecker. Das kleine Kaffee, nett in altem Gemäuer untergebracht, platzte aus alle Nähten. Der Kuchen war guter hausgemachter Kuchen wie man sich ihn öfter wünscht.

Dann ging es weiter zum Schlenderspaziergang durch Aachen. So richtig Hunger auf ein großes Abendessen hatten wir beide nicht und somit viel die Entscheidung auf die Vertical Weinbar. Eine Flasche Rotwein, eine Käseplatte, eine Schinken- und Salamiplatte und der Abend war gerettet. Befremdlich war nur, dass wir bei den Platten extra die „Italian“-Variante bestellt haben. Auf Nachfragen nach einem bestimmten Käse wurde uns erklärt, dass es sich um einen französichen Hartkäse aus Lille handelt. O.k. verstehe; Mailand oder Madrid – Hauptsache Italien. Bei der Abrechnug ist uns dann der nächste Fehler aufgefallen. Der bestellte Flaschenwein war in der Karte mit 21,50 € ausgezeichnet. Auf der Rechnung stand aber 24,50 €. Jetzt war der Chef gefragt. „Oh, das ist falsch. Ist bisher noch niemandem aufgefallen“. Dumm gelaufen, für den Chef!

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Gleich nebenan befindet sich erst seit dem 30.06.2015 die Dry Supperbar. Wir hatten am Nachmittag schon bei geschlossenem Zustand einen Blick hinein geworfen und wussten gleich, hier müssen wir noch rein. Die Bestuhlung bestand teilweise aus alten Traktorensitzen, die zu Barhockern umfunktioniert wurden. In der hintersten Ecke ein rotes Chesterfield-Sofa und zwei Turnböcke. Die Regale werden von alten Rohrleitungen gehalten. Die Cocktail- und Drinkauswahl ist mal was ganz anderes. Es wird bei jedem Drink auch detailliert beschrieben, welcher z. B. Whisky, Gin oder Tonic Water (übrigens Thomas Henry) verarbeitet wurde. Tolle Auswahl, nette Athomosphäre, nettes Team. Können wir sowas bitte in Bonn auch bekommen!?

Fazit: ein erster sehr entspannter und gelungener Urlaubstag.

Und hier geht’s zum Tag 2 der Tour.

©Kocheule

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