Gin- und Restaurant-Tasting – Zwei Fliegen mit einer Klappe

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Schon seit ein paar Monaten beschäftigen wir, also mein Lieblingsmann Leo und ich, uns mit dem Thema Gin. Drauf gekommen sind wir als Whisky Fans durch den Besuch der Strathearn Distillery in Schottland. Da Single Malt Whisky, bedingt durch die Mindestlagerzeit von 3 Jahren, erstmal kein Geld einbringt, hat sich diese kleine Whisky Destillerie zusätzlich noch zur Ginproduktion entschieden. Und schon waren wir infiziert. Wir waren begeistert von den Möglichkeiten die Gin bietet. Und sehr schnell hat sich der ein oder ander Gin in unsere Hausbar eingeschlichen. Nun stolperte Leo beim stöbern der social networks über den Post von „Bonn geht essen„, mit dem Karin auf ihr Anfänger Gin Tasting in Bonn im Restaurant Déjà vu aufmerksam machte. Perfekt! Wir sind zwar nicht die totalen Anfänger, aber Basics kann man nicht oft genug hören und jeder Tastingmoderator legt andere Prioritäten. Außerdem kannten wir das Déjà vu noch nicht. Da das Gin Tasting auch ein Menü beinhaltete, konnten wir so gleich zwei Fliegen mit einer Klappe erledigen.

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Karin von „Bonn geht essen“ hatte den Abend gut vorbereitet. Eine kleine Runde von 6 Teilnehmern hat sich getroffen um Neues zu entdecken. Für jeden lag ein laminierter Tastingbogen bereit, auf dem man sich Notizen zu jedem Gin machen konnte. Ebenso standen zwei verschiedene Tonics, Gewürze, Kräutern, Zitrusfrüchte und Gemüse. Die Standardaromen des Gins, wie z.B. Wacholder, Kardamon und Lavendel hatte Karin in Gläser mit Schraubverschluss immer bereit, um unsere Nasen auf die richtige Spur zu bringen.

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Der Ursprungsgedanke für die Verkostung war, den Gin gleich mit Tonic zu testen. Thomas Henry und Fever Tree Mediterranean Tonic Water standen dafür bereit. Hier waren sich alle Teilnehmer jedoch schnell einig, dass zuerst eine pure Verkostung hilfreich ist, um die Aromen und den Geschmack genauer analysieren zu können. Karin und das Team vom Déjà vu sind auf unseren Wunsch sofort eingegangen und so konnte jeder individuell experimentieren. Spannende Versionen wurden uns vorgeschlagen, wie z.B. Siegfried Gin einmal mit Kardamonkapseln und einmal mit einem Rosmarinzweig. Oder The Botanist mit Paprika und Pfeffer. Ganz neue und tolle Geschmäcker  taten sich auf.

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Als Moderatorin kam Karin locker und entspannt rüber und hat uns über die wichtigen Details zum Gin munter aufgeklärt. Sie sorgte so für einen total entspannten und schönen Abend. Einfach mit netten Leuten essen und so ganz nebenbei ein spannendes Getränk erkunden. Wir bedauern sehr, dass wir beim nächsten Gin Tasting nicht dabei sein können. Dann geht es um Ratitäten!

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Das Gin Tasting war kombiniert mit einem Menü, in dem an der ein oder anderen Stelle Gin verarbeitet wurde. Womit wir nun zum Teil Restaurant-Tasting kommen. Das Déjà vu ist ein Restaurant mit einer wunderschönen alten Bistroeinrichtung, gepaart mit ein paar modernen Elementen. Das Team ist sehr freundlich und aufmerksam. Das Lesen der Manükarte erfreute mich sehr.

 

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Das Dreierlei bestand aus einer Ajoli, einem avocadodipp und Oliven. Dazu wurde Brot gereicht. Dem folgte dann gleich auch der Gruss aus der Küche in Form eines Gurken-Gin-Sorbets mit Lachskaviar. Die Vorspeisenvariation war ein Mix aus Gemüse und Fisch. Tomaten-Mozzarella Speißchen, Mini-Rösti mit Räucherlachs und Parmesanraspel, Garnele, Aubergine-Zucchini-Tomatentürmchen und einer gefüllten Zucchinirolle mit Lachs. Alles sehr gut abgeschmeckt.
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Im Hauptgang hatte ich mich für das Kalbsrückensteak entschieden. Das war kräftig angebraten und hatte dadurch eine sehr schöne Röstaromen. Das Fleisch war zart und saftig. Die Pfifferlinge waren sautiert und hatten eine schöne Konstistenz und ihren vollen Geschmack. Der Spinat war im Spiegelei direkt verarbeitet – kannte ich so auch noch nicht. Schöne Idee! Die Bratkartoffeln waren so wie sie sein müssen. Mit etwas Speck gebraten und nicht zu fettig. Den krönenden Abschluss machte dann das Dessert – ein Passionsfrucht-Gin-Sorbet. Eine perfekte Kombination zu unserem letzten Gin, dem Ferdinand’s. Als kleine süße Zugabe gab es dann noch vom Haus einen portugisischen Moscatel.

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Ich war vom Restaurant sehr begeistert und wir werden den Weg dorthin noch öfter finden. Eine moderne frische Küche in einer netten entspannten Athmosphäre. So macht essen gehen Spaß!

©Kocheule

 

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