Mein Besuch des Street Food Festival Köln

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Köln-Ehrenfeld, 20.09.2015

An einem Tag gleich zweimal „das erste Mal“ erleben. 1. Ein Besuch des Street Food Festival Köln und 2. das Ganze im Rahmen eines Bloggerrundgangs.

Auf dem Gelände von „Jack in the Box“ in Köln-Ehrenfeld findet das Festival einmal im Monat statt. Sehr von Vorteil: es gibt Parkplätze! Maike vom Street Food Festival ludt zum Bloggerrundgang ein und mein Lieblingsman Leo (DrinkLabor) und ich sind der Einladung gerne und neugierig gefolgt.

Die Veranstlater Till, Vincent und Mathes haben sich ein tolles Konzept überlegt. 30 Anbieter quer Beet und aus aller Welt. Sehr schön dabei ist, dass sie Newcommern die Möglichkeit bieten Ihre Konzepte und Ideen zu präsentieren. Das Angebot beinhaltet auch immer vegetarische und vegane Gerichte, womit dann wirklich für jeden was dabei ist. Auch bezüglich der Getränke gibt es eine gute Auswahl an alkoholfreien Limonaden, verschiedenen Bieren und Bier-Mixgetränke sowie Wein.

Eine tolle Idee, die die Veranstalter eingebracht haben: „Ring the Bell“. Nicht jeder besucht ein solches Festival um an der ersten Bude gleich einen Mega-Burger zu verdrücken. Es wird so viel Auswahl geboten, da wäre das auch einfach zu schade. Aber, mehr wie essen kann man ja nun auch nicht. Wenn man nun an einem Stand ansteht und keine ganze Portion möchte, kann man mit einer Glocke läuten, die am Stand bereit steht. Jetzt können sich alle melden, die ebenfalls nur eine Probierportion wünschen. Das macht doch mal Sinn!

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Und nun zum Rundgang. Treffpunkt war der „Kaffeefahrt„-Stand. Bevor es los ging gab es erstmal eine Runde Coffein, verpackt in einem wirklich leckeren Cappuccino, und von Alex mit Liebe gemacht.

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Als erster Stop stand die „FIX Würschtelbude“ auf dem Plan. Jens Brinkmann bietet hier Käsekrainer Hot Dogs an. Na, das ist doch mal erfrischend. Hot Dogs finde ich persönlich immer extrem langweilig, da meistens die Würstchen richtig schlecht sind und man stattdessen auch einen Pappkarton essen könnte. Hier lag die Sache jedoch ganz anders. In der Hauptrolle: eine wirklich gut gemachte Wurst, der berühmte Käsekrainer aus Wien. Da hat man doch gleich Geschmack von Haus aus im Brötchen. Nun noch eingelgte Gurken, Röstzwiebeln und eine Kräutermayonnaise drauf und fertig ist ein Hot Dog der seinen Namen verdient! 

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Next Stop: Camilan. Seit Juli 2015 betreibt die Familie ihren Stand, in dem sie balinesische Eigenkreationen anbietet. Darunter Tempeh Rice Burger, Tempeh Spiesse, Risoles und Dadar Gulung. Alles wird frisch zubereitet und nett angerichtet. Als zusätzliche Würzung dienen eine Ingwer-Soja Sauce sowie eine pikante Mayonnaise. Und hier heißt pikant wirklich pikant! Die Gewürze sorgen dafür, dass man hier ein Street Food der anderen Art bekommt und dafür gerne den Pulled Pork Burger stehen lässt.

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Nun ging es vom Outdoor- in den Indoor-Bereich zum „Waffel-Kartell“. Die 4 gelernten Köche Julien, Pascal, Lars und Daniel haben sich mal richtig Gedanken gemacht um sich vom Street Food Mainstream abzusetzen. Denn hier gibt es unter anderem eine Kartoffel-Waffel mit geschmorten Ochsenbäckchen. Für uns wurden Probierprotionen angerichtet, damit auch jeder die volle Geschmacksexplosion bekam.

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Mein persönliches Highlight stand damit fest. Ich würde mir mehr so kreative junge Köche wünschen, die sich mal an was wirklich Neues trauen. Die Jungs haben neben der Fleischvariante auch eine vegitarische und eine vegane Waffel im Angebot. Die süße fehlt natürlich auch nicht. Hier kann sich die ganze Familie kulinarisch verwöhnen lassen. Übrigens: Das Waffel-Kartell war an diesem Wochenende das erste Mal im Einsatz. Respekt für diesen wirklich guten Job!

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Und ab in den Orient zu „Oriental Soul“. Der aus Syrien stammende Inhaber Mihaik bietet typisch orientalische Speisen. Hummus  und pikante sowie süße Tabouleh (Couscous). Dazu gibt es traditionell Fladenbrot. Die verschiedenen orientalischen Gewürze bringen eine tolle frische in die Sache und so macht vegetarisch auch mir Spaß.

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Irgendwas fehlt noch. Genau: Dessert! Auf nach Schweden oder genauer gesagt zu „Kiki Lento„. Hier erwarten einen klassische schwedische Gebäcke wie Zimtschnecken, Mandeltorte und Karottentörtchen. Alles handgemacht und wirklich viel zu gut. Eine echte Sünde auf die man aber auf gar keinen Fall verzichten sollte! Sowas gibt’s nicht bei IKEA.

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Der offizielle Rundgang war nun beendet und wir sind noch einmal auf eigene Faust los, um uns ein genaues Bild über das gesamte Angebot machen zu können. Dabei haben wir dann, neben den vielen weiteren interessanten Food Ständen noch einen Craft Beer Stand entdeckt. Der Kölner Biersommelier Michael Busemann hat eine schöne Auswahl an verschiedenen Craft Bieren und hilft beratender Weise bei der Qual der Wahl. Tolle Idee: jedes Bier kann zuerst probiert werden.

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Mein Fazit.
Im Juli habe ich mein erstes Festival dieser Art besucht, das 1. Bonner Street Food Festival. Im Vergleich muss ich sagen, dass die Kölner Jungs das mal deutlich besser drauf haben! Das Angebot ist wesentlich vielfältiger, und es wurde auch daran gedacht, dass es außer FritzKola noch andere Getränke gibt. Da das Festival einmal im Monat stattfindet, ist das Gelände nicht so überlaufen. Überall gibt es Sitzmöglichkeiten, so dass man sein Street Food gemütlich essen oder auch einfach mal eine Pause einlegen kann. Ich werde sicherlich hin und wieder dieses Street Food Festival besuchen, da man mal wirklich neue Sachen findet. Daumen hoch!

©Kocheule

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