The English Riviera – Teil 1

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Endlich ist es wieder soweit – ich befinde mich im Vereinigten Königreich. Warum ich mich auf den britischen Inseln so sauwohl fühle, kann ich nicht genau sagen. Vermutlich jedoch liegt das zum einen an der Tatsache, dass es einfach ein großartiges Land ist und zum anderen das in mir 1/8 Engländer steckt und das dann doch hin und wieder durch kommt.

Mit meinem Lieblingsmann begebe ich mich diesmal nach England und ganz genau nach Süd Devon an der englischen Riviera. Entgegen unserer allgemeinen Urlaubsgestaltung (wir machen in der Regel Rundreisen mit B&B-Aufenthalten), haben wir uns an einen Ort gebunden. In Torquay haben wir ein Appartement gebucht und werden hier 12 Tage verweilen. Die Anreise erfolgt mit einer Premiere: wir reisen mit dem eigenen Auto an. Bisher sind wir immer geflogen und dann mit einem Mietwagen auf Rundtour gegangen. Die Fahrt mit dem eigenen Auto hat einen riesigen Vorteil: man muss sich beim packen nicht zusammen reißen. Und daher wir ein Appartement haben und für die Verpflegung am Morgen selber verantwortlich sind, möchte ich auch auf das ein oder andere selbstgemachte Leckerchen nicht verzichten.

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Es geht also zuerst nach Dünkirchen und dort auf die Fähre nach Dover. Damit die ganze Sache entspannt bleibt, legen wir einen Übernachtungsstop in Maidstone ein. Der Ort ist ca. 1 Autostunde von Dover entfernt, süd-östlich von London und bringt uns damit schon in die richtige Richtung. Wir übernachten im Premier Inn, was direkt am Rand der Innenstadt liegt und somit die Nahrungsaufnahme kein Problem darstellt. Im „The Druids Arms“ bekommen wir alles was wir brauchen. Pub-Food und ein Bier. Am nächsten Morgen steht ein reichhaltiges Frühstücksbuffet bereit – Continental and cooked Breakfast. Die Qualität hätte ich in einem typischen Ketten-Hotel nicht erwartet. Gut gestärkt machen wir uns nun auf zu unserem endgültigen Urlaubsziel – Torquay. Da in England die Höchstgeschwindigkeit auf Autobahnen bei 112 hm/h liegt, verschätzt man sich doch immer wieder mit der Plan-Fahrzeit. So brauchen wir letztendlich inkl. Stau fast 5 Stunden für 360 km. Aber egal, wir haben ja Urlaub! Angekommen können wir dann kaum glauben was wir erblicken – unsere Unterkunft für die nächsten Tage. Das „Woodfield“ wurde in den frühen 1840er Jahren als sogenannte „Gothic Villa“ erbaut. Wir hatten zwar vor der Buchung Bilder gesehen, aber die sind ja bekanntlich geduldig. In diesem Fall jedoch, sind die sogar noch untertrieben. Hier ein kleiner Einblick in den Eingangsbereich, Treppenhaus und unser Appartement.

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Nach dem wir nun angekommen sind, informieren wir uns mal über die wichtigen Dinge im Leben – Restaurants, Pub’s, Tea Rooms. Mit großer Freude können wir feststellen, dass wir für unsere Interessen den richtigen Ort gewählt haben. Da wir uns an der Küste befinden gibt es natürlich einige Fisch-Restaurants, was mir persönlich sehr entgegen kommt. Aber auch die Burgerfraktion hat hier Freude, denn diverse Gourmet Burger Restaurants sind zu finden. Dazu noch das ein oder andere gehobene Restaurant, wovon eines auch diverse Michelin Sterne aufweisen kann. Wir werden alles schön in Ruhe abarbeiten!

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Über das kulinarische Angebot hinaus ist Torquay ein netter Küstenort, der im Oktober nicht mit Touristen überfüllt ist. Im Sommer sieht das hier deutlich anders aus, wie uns berichtet wurde. Also, haben wir auch hier die richtige Entscheidung getroffen. Es gibt einen riesigen Yachthafen, an dem man gemütlich vorbei schlendern und in Cafe’s, Tea Rooms oder Restaurants einkehren kann. Ich träume derweil davon doch endlich mal im Lotto zu gewinnen um mir mein Traumboot kaufen zu können. Aber es wird wohl in der Zukunft beim mieten bleiben. Auch shopping ist hier kein Problem. Die Einkaufsstraße zieht sich lang durch die Innenstadt und bietet pauschal gesagt alles. Um Torquay drum herum gibt es dann noch ganz viel sehenswertes, was wir ebenfalls entspannt im Urlaubstempo abarbeiten werden.

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Freu Dich also mit uns auf eine spannende Zeit at the English Riviera.

©Kocheule

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