In vier Schritten zum guten Burger

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Wer isst ihn nicht gerne – einen richtig guten Burger? Zum Glück ist die Menschheit zwischenzeitlich darauf gekommen, dass man diese auch in gut machen kann. Das was man in diversen Fastfood-Ketten bekommt, ist ein furchtbar billiger Abklatsch, der als Burger bezeichnet wird.

Durch unsere Reisen nach Canada und den USA bin ich zum ersten Mal gut gemachten Burgern „begegnet“. Seit dem bin ich ein Fan. In den letzten Jahren ist der Trend nun auch nach Deutschland rüber geschwappt und die Premium-Burger „Buden“ schießen nur so aus der Erde. Aber was genau ist es, was einen guten Burger ausmacht und warum machst Du ihn nicht einfach selbst?

1. Ein Burger Patty ist keine Frikadelle.
Wie auch bei anderen Gerichten, kommt es auf die Zutaten an. Beim Burger reden wir dabei in erster Linie über das Fleisch. Was nicht für einen guten Burger steht, ist fertiges Rinderhack oder Hackfleisch „halb und halb“. Es sollte ein schönes Steak gewählt werden. Sehr gut eignet sich Entrecote, da das Fleisch nicht zu mager ist und damit für einen saftigen Burger sorgt. Wer einen Fleischwolf zu Hause hat, wolft das Fleisch selber durch. Immer die etwas grobere Scheibe wählen, denn wir wollen ja kein Wurstbrät produzieren. Wer keinen eigenen Fleischwolf hat, lässt sich das Fleisch einfach direkt beim Kauf vom Metzger durchwolfen. Das machen die gerne für Dich. Da wir uns für ein wirklich gutes Stück Fleisch entschieden haben wäre es mehr als sträflich, dies zu überwürzen. Hier gibt es nun zwei Meinungen. Eine sagt, überhaupt nicht würzen. Die andere sagt, mit Bedacht würzen. Ich persönlich vertrete die zweite Meinung. Etwas Salz und Pfeffer sowie ein paar Spritzer Worcestersauce. Fertig. Dann das Fleisch mit den Gewürzen ordentlich durchkneten und die berühmten Pattys formen. Dafür gibt es eine Burgerpresse. Damit fallen die Pattys alle schön gleichmäßig aus, was beim Grillen hilfreich ist. Wer keine Burgerpresse hat, versucht möglichst gleichmäßige Pattys zu formen. Wichtig ist, sie ordentlich zusammen zu pressen.

2. Burger Buns selber machen.
Der ein oder andere wird jetzt sagen, die kann man doch super fertig kaufen. Kaufen ja, aber super? Nach meinem Geschmack definitiv nicht. Daher ich generell nicht auf gekaufte Backwaren zurück greife, gilt dies natürlich auch für die Burger Buns. Und diese tollen Brötchen zu machen, ist auch kein Hexenwerk. Das schafft jeder! Wichtig: die Innenseiten der Buns auf dem Grill rösten. Und hier geht es zu meinem Rezept für Dinkel-Burger Buns.

3. Selbstgemachte Saucen …
… machen den selfmade Burger erst komplett.
Auch bei den Saucen sollte man einfach mal selber zu Werke gehen. Natürlich kann man ganz klassisch mit Senf und Ketchup arbeiten, aber mal völlig andere Saucen zu verwenden, macht den Burger erst spannend. Zum Beispiel ist ein Chutney ist eine tolle Geschmacksergänzung. Ich hätte hier mal ein paar Vorschläge:
Ananas Chutney
Birnen Chutney
Zwiebel Chutney
Für die traditionelle Variante schlage ich mal eine selbstgemacht BBQ-Sauce vor.
Auf den Buns macht sich ein cremiger Dip sehr gut. Man nehme saure Sahne und Frischkäse im Verhältnis 1 zu 1 und gibt Gewürze hinzu. Z.B. in Öl eingelegte getrocknete Tomaten klein hacken, Pfeffer, Salz und Oregano unterrühren. Schon hat man eine gute Basis für einen Italien Style Burger mit Rucola, Tomate, Peccorino und Parmaschinken.

4. Die richtige Grillmethode.
Natürlich muss der Burger auch richtig gegrillt werden. Ich mache dies genau wie mit einem Steak. Hier geht es zur Anleitung „Steaks richtig grillen“. So bekommt der Burger die Röstaromen die er braucht und er ist schön saftig. Denn es gibt nichts schlimmeres wie ein tot gegrillter Burger.

Wer diese 4 einfachen Regeln beherzt, wird ein tolles Burger Ergebnis erzielen und viel Freude am Genuss haben.

©Kocheule

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5 Kommentare

      • Hallo Kocheule,
        So war das gar nicht gemeint. Ich habe halt oft nicht so viel Zeit, da wird es dann eben schon mal der Imbiss. Darüber berichte ich dann auch. Außerdem kann ich gar nicht so gut kochen. Deshalb mache ich da auch mal Abstriche. Kann mir auch nicht immer den 7 € Burger leisten.
        Kulinarische Grüße
        Silag

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