Rheinisches Schwarzbrot – kernig rustikal

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Als Rheinländerin kann ich ohne mein Schwarzbrot nicht wirklich gut leben. Wenn ich verreise und dann zwangsläufig auf Weizenmehl langweiler Brote zurück greifen muss, freue ich mich wieder auf Zuhause. Mein Lieblingsmann ist zwar nur ins Rheinland eingewandert, hat aber zum Glück die gleiche Vorliebe zum Schwarzbrot entwickelt. Das macht die Brotplanung leichter.
Ich mag einfach diesen kräftigen, kernigen und doch süßen Geschmack. Egal ob zum Frühstück oder zum Abendbrot. Auch beim Belag geht alles – süß und/oder herzhaft. Bei der Zubereitung kann man nicht viel falsch machen. Man muss keine Ruhezeiten einplanen oder sonst irgendwas beachten. Außer: die Buttermilch sollte nicht direkt aus dem Kühlschrank kommen. Raumtemperatur ist sinnvoll.
Das Brot lässt sich prima einfrieren. Ich halbiere die Brote immer und mit einer Hälfte kommen wir in unserem zwei Personen Haushalt ca. 3 – 4 Tage aus. Und während dieser Zeit wird das Schwarzbrot kein bisschen trocken. Ein guter und vollwertiger Start in den Tag ist mit diesem leckeren Schwarzbrot garantiert.
Zutaten:
  • 170 g Roggenmehl Typ 1050
  • 230 g Dinkelvollkornmehl
  • 100 g Roggenschrot
  • 70 g Sonnenblumenkerne
  • 70 g Leinsamen
  • 500 ml Buttermilch (in Raumtemperatur)
  • 1 EL Salz
  • 14 g Trockenhefe (2 Päckchen)
  • 100 g Zuckerrübensirup
Zubereitung:
  • Alle Zutaten in einer Küchenmaschine oder mit einem Handrührgerät ca. 2 Minuten verrühren. Es ist ein weicher Teig.
  • Eine Kastenform ausbuttern und den Teig einfüllen.
  • Die Form in den kalten Backofen, auf mittlerer Schiene stellen. Bei 150°C Ober-/Unterhitze 3 Stunden lang backen. Nach ca. 15 Minuten mit einem Messer einen Schnitt mittig setzen, damit das Brot eine schöne Bruchstelle bekommt.

©Kocheule

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