Muffins Basics – Ein Grundrezept für alle Fälle

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Ich gehöre zu den Menschen, bei denen die Sache mit den Muffins etwas länger gedauert hat. Schon lange gibt es den Trend die kleinen „Küchlein“ zu backen, mich hatten die jedoch nie so richtig gepackt. Die deutsche Variante erinnerte mich immer an einen Rührkuchen in Miniformat. Bis ich dann 2007 meine Füße auf canadischen Boden setzte. Bei der nachmittäglichen Kaffeepause gehörten die quasi zur Grundausstattung und waren auch in einfachen Kaffees schon richtig lecker. Vor allem völlig anders als in good old Germany. Die besten Muffins überhaupt gab es jedoch in einem B&B auf Vancouver Island – der Bird Lover’s Lodge. Morgens wurden wir vom Duft frischer Muffins geweckt, die dann in einem Korb von unserer Gastmutter vor die Tür gestellt wurden. Der Knaller: unter den Muffins waren heiße Steine platziert, damit die Muffins auch warm blieben. Und der Geschmack … mega, um Frank Rosin zu zitieren. 😉 Danach folgten Reisen in die USA, GB und Irland und auch hier werden die für mich perfekten Muffins gebacken. Also, habe ich versucht diese Art der Zubereitung zu übernehmen und ich glaube, es ist mir ganz gut gelungen.
Einen Tipp möchte ich Euch noch mit auf den Weg geben, damit die Muffins auch wirklich fluffig werden und nicht an Omas Rührkuchen erinnern. Einfach mal auf elektronische Hilfe verzichten und Kraft beim zusammenrühren der Zutaten sparen. In eine große Schüssel kommen die trockenen Zutaten, das Mehl dabei durchsieben und alles miteinander vermengen. In einer separaten Schüssel werden die flüssigen Zutaten zusammen gerührt. Dann gibt man die flüssigen einfach zu den trockenen Zutaten und rührt mit z.B. einem Holzlöffel alles zusammen. Aber nur so weit, bis sich die Zutaten miteinander verbunden haben. Bitte nicht ganz glatt rühren, denn dann werden die Muffins zu kompakt. Sollen Früchte dazu, dann werden die zum Schluss einfach kurz untergehoben. Wählt man Nüsse, Mandeln oder sonstiges, dann zählt das unter „trockene Zutaten“ und wird gleich zum Beginn mit verrührt.
Und hier kommt nun mein ultimatives Basisrezept, aus dem sich dann zig Muffinvariationen machen lassen.
Zutaten für 12 Muffins:
  • 280 g Dinkelmehl Typ 630 ( geht auch mit Weizenmehl Typ 550 )
  • 1 EL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 115 g Zucker
  • 2 Eier
  • 250 g saure Sahne
  • 6 EL Raps- oder Sonnenblumenöl
Zubereitung:
  • Den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Muffinblech mit Papierförmchen bestücken.
  • Die trockenen Zutaten in einer großen Schüssel vermengen (Mehl durchsieben).
  • Die Eier in einer Schüssel aufschlagen und die saure Sahne sowie das Öl hinzugeben und verrühren.
  • Nun den Eimix zu den trockenen Zutaten geben und mit einem Löffel alles miteinander vermengen. Aber nur soweit, bis die trockenen Zutaten die Feuchtigkeit aufgenommen haben. Auf keinen Fall mit einem Mixer oder Schneebesen ans Werk gehen und tod rühren.
  • Den Teig in die Muffinförmchen füllen und im Backofen auf mittlerer Schiene 20 Minuten auf backen. Nach der Backzeit sicherheitshalber die berühmte Holzstäbchenprobe machen und bei Bedarf noch 2 – 3 Minuten länger backen.

©Kocheule

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