Mal was anderes. Welche Küchengeräte hast Du eigentlich?

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Diese Frage wird mir von Bekannten und Freunden immer wieder gestellt, wenn ich Ihnen statt Blumen etwas küchengemachtes mitbringe oder ich zum Essen geladen habe.

Ich bin ein sehr technisch anfiener Mensch und deshalb findet man in meiner Küche diverse elektrische Hilfsmittel. Für diesen Beitrag bin ich mit dem Fotoapparat bewaffnet durch meine Küche gestöbert, um diese Geräte zu dokumentieren. Dabei ist mir jedoch aufgefallen, dass ich gar nicht soviele Geräte habe – also behaupte ich jetzt mal. Herd und Backofen lasse ich außen vor, denn das betrachte ich nicht als Zubehör.

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Fangen wir aber zuerst mal mit dem nichttechnischen Zubehör an, welches in keiner Küche fehlen darf. Die Messer. Hier sollte man nicht sparen. Gut gepflegt und immer geschärft, hat man ein Leben lang etwas davon. Auch macht es Sinn mehr als nur ein Messer zu haben. Verschiedene Klingenlängen und -breiten, glatter Schliff sowie Wellenschliff. Alles hat seine Berechtigung und wer viel in der Küche tätig ist, weiß auch warum. Ich habe eine Schublade, in denen diese Schätzchen gut geschützt aufbewahrt werden um Verletzungen zu vermeiden und meinem Ordnungssinn zu schmeicheln. Ein Messer einfach so in eine Schublade zu schmeißen, kann schon mal ganz schön weh tun.

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Wechseln wir nun in die Elektroabteilung. Als erstes möchte ich mein ältestes und liebstes Küchengerät vorstellen. Die KitchenAid Artisan. Diese Maschine begleitet mich mittlerweile seit 16 Jahren! Im Laufe der Zeit ist diverses Zubehör dazu gekommen, wie eine zweite Schüssel, der Fleischwolf inkl. Passiergerät und das Reiben-Set. Mit dem Fleischwolf werden unter anderem meine Bratwürste produziert. Erst wird das Fleisch damit gewolft, dann die Lochscheibe herausgenommen, die Wursttülle aufgesetzt und der Wurstdarm befüllt. Sehr praktisch und perfekt für den privaten Wurstmacher. Am meisten ist die Maschine jedoch in Sachen Brotteig im Einsatz. Da ich generell kein Brot kaufe, wird bei mir öfters gebacken. Es gibt keinen Teig, den ich mit der Hand knete. Erst wenn der Teig seine Ruhezeit überstanden hat und zum Brot geformt wird, gehe ich per Hand ans Werk. Da ich keinen Handmixer besitze, wird bei mir in der KitchenAid auch Sahne, Eischnee und alles andere geschlagen und gerührt. Bisher bin ich noch nicht an Grenzen gestoßen. Wir bewegen uns hier zwar im etwas höheren Preissegment, jedoch hat man auch viele Jahre etwas von seiner Investition.

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Als Ergänzung zur KitchenAid ist im vergangenen Jahr die Philips Avance Collection Küchenmaschine in meine Küche eingezogen. Die ein oder andere Funktion ist zwar jetzt durch die beiden Geräte doppelt verfügbar, aber die Philips kann noch ein bisschen mehr. Unter anderem hat sie noch einen Mixer der wirklich alles klein kriegt, dank 1.300 Watt. Und zwischenzeitlich muss ich gestehen, dass ich kleine Mengen Gemüse lieber in der Philips als in der Kitchenaid reibe. Bei Großaktionen bleibe ich aber bei meiner KitchenAid, da ich hier einfach eine große Schüssel drunter stellen kann und nichts umfüllen oder austauschen muss. Toll ist, das unglaublich vielseitige Zubehör was die Avance mitbringt. Zitruspresse, Entsafter, Reiben in verschiedenen Varianten, Schneebesen, Knethaken und Messer. Außer der Zitruspresse und dem Entsafter ist alles praktisch in einer Box verstaut, die sich ganz einfach in den Küchenschrank oder in die Küchenschublade stellen lässt. So ist immer alles griffbereit. Ein tolles all-in-one Gerät mit einem wirklich guten Preisleistungsverhältnis ( ab 180,00 €). Damit auch perfekt für junge und/oder sich gerade neu gründende Haushalte.

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Kommen wir jetzt zu einem interessanten Spielzeug – meinem sous-vide Garer. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich dieses Gerät noch nie für die eigentliche Sache genutzt habe. Sous-vide bedeutet: Gargut vakuumieren und in Wasser garen. Jetzt fragst Du dich sicher „Warum hat die dann so ein Gerät?“. Ich nutze das Gargerät als Slowcooker. Slowcooker sind in britischen oder amerikanischen Haushalten nicht weg zu denken. Es geht dabei um nichts anderes als langsames garen bei milden Temperaturen. Der Vorteil: Man befüllt den Garbehälter am Morgen mit entsprechenden Zutaten und am Abend ist das Essen fertig. Aufsicht ist nicht erforderlich, denn die gewünschte Garzeit wird eingestellt und das Gerät schaltet dann automatisch ab. Natürlich hätte ich auch direkt einen richtigen Slowcooker kaufen können. Mich hat daran jedoch gestört, dass die Temperatur nicht sehr genau eingestellt werden kann. Der Standard-Slowcooker verfügt über 3 Temperaturstufen, die um die 20°C plus minus jonglieren. Gerade wenn man Fleisch zubereitet, ist diese Temperaturspanne für mich zu hoch. Auch dieses Gerät liegt bei der Anschaffung mit einem Preis ab ca. 120,00 €  absolut im Rahmen.

Du siehst also, es ist keine Hexerei, Zauberei und auch kein Vermögen erforderlich, um in der Küche mit Freude leckere Sachen zu produzieren. Manchmal ist weniger mehr.

(Der Artikel enthält, unvermeidbar, unbezahlte Werbung)

©Kocheule

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