Beethovenfest Bonn mal anders – #befespark

kocheule_beethovenfest_1Bonn, 11.09.2016 – Es ist Spätsommer und in Bonn ist damit die Zeit für das alljährliche Beethovenfest gekommen. Ein Monat, 59 Veranstaltungen, 25 Spielstätten – das ist das Festival. In diesem Jahr läuft das unter dem Motto „Revolutionen“. Im Programm erscheinen nicht nur namhafte Dirigenten und berühmte Solisten. Es ist auch Jazz, Crossover und Weltmusik dabei. Also, jeder findet hier seine Nische.

Ich hatte am Sonntag des Festwochendes zur Eröffnung die große Freude und durfte am Tweetup teilnehmen. Auf dem Bonner Marktplatz wird immer an diesem Wochenende ein Public-Viewing für die Besucher und Bürger Bonns veranstaltet und das Tweetup findet im Rahmen dessen statt. Ca. 20 Twitterer aus völlig unterschiedlichen Bereichen werden ausgewählt, um den Abend auf Twitter unter kocheule_beethovenfest_4dem Hashtag #befespark zu dokumentieren. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich mehr Infos zum Tweetup nicht hatte. Umso positiv überraschter war ich, als ich dann zum Treffpunkt ging und im Vip-Bereich an einem gedeckten Tisch Platz nehmen durfte. Schnell kamen die ersten Gespräche in Gang und natürlich wurde auch sofort ordentlich getwittert.

Aus der Beethovenhalle wurde das Bayerische Staatsorchester, unter der Leitung von Kirill Petronko übertragen.
Teil 1: György Ligeti – Lontano für großes Orchester
Teil 2: Béla Bartók – Konzert für Violine (Frank Peter Zimmermann) und Orchester Nr. 1 Sz 36
Teil 3: Peter Tschaikowsky – Symphonie Nr. 5 e-Moll op. 64

kocheule_beethovenfest_2 Da ich mich, wie bereits erwähnt, im Vip-Bereich an einem Tisch befand, konnte man sich ausrechnen was nun kommt. Genau – Bewirtung! Das war der Job des Miebach’s, eine kleine Institution auf dem kocheule_beethovenfest_3Bonner Marktplatz. Es wurden Getränke nach Wunsch sowie ein zwei Gang Menü serviert. Ein extrem leckeres Süppchen mit schön viel Ingwer sowie Schweinefilet mit frischen Pfifferlingen und einem Kartoffel-Zucchini Gratin. Wunderbar und irgendwie auch passend zu dem herrlichen Sommerwetter.

Es war für mich mal eine andere Art des Konzertbesuchs. Nicht sitzend in einer Veranstaltungs- oder Konzerthalle sondern an der frischen Luft, mit einem schönen Glas Grauburgunder, begleitet von leckerem Essen. Dazu diese wunderbare Musik. Spätestens im dritten Teil hatte es mich dann erwischt. Beim Finale von Tschaikowsky’s Symphonie Nr. 5 ist bei mir generell Gänsehaut und feuchte Augen angesagt. So auch hier, trotz lauer Sommerluft.

Das Public-Viewing auf dem Bonner Marktplatz ist nicht nur musikalisch ein Highlight. Nein, die ganze Atmosphäre macht es zu etwas ganz besonderem. Die Bühne befindet sich vor dem alten Rathaus, was dem ganzen einen tollen Rahmen bietet. Es ist schön, dass den Besuchern so ein Erlebnis kostenlos ermöglicht wird,  womit an dieser Stelle ein riesen Dankeschön an die Hauptsponsoren des Festivals geht. Auch bedanke ich mich beim @beethovenfest für die Einladung, die mir zu diesem Erlebnis verholfen hat.

@Kocheule 

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