Projekt Eifelsteig – Tag 2, 1. Etappe

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Endlich ging es richtig los. Die erste Etappe des Eifelsteig führt von Kornelimünster nach Roetgen. Die Strecke ist 14 km lang und man bewältigt 406 m hinauf und 214 m hinab. Die Wanderzeit beträgt ca. 3,5 Stunden.

Vom Hotel in Aachen aus hat man uns freundlicherweise mit dem Auto zum Startpunkt des Weges in Kornelimünster gefahren. Bei der ersten Tour soll man es ja nicht gleich übertreiben und so konnten wir ca. 6 km einsparen.

Der Weg ist über die gesamte Strecke sehr abwechslungsreich. Viel Wald, zwischendurch mal ein kurzes Stück durch Wohngebiete und kurze Strecken auf Asphalt. Die Steigungen sind bis auf 3 Ausnahmen sehr moderat. Zum einlaufen ist das genau richtig.

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Unterwegs gibt es ein paar nette Stellen, die ideal für eine Pause sind. Hier kommt unser „unglaublich nahrhaftes“ Lunchpaket, welches wir vom Hotel bekommen haben, zum Einsatz. Zum Glück hatte ich zuhause noch Bananenbrot Cookies und Müsliriegel gemacht und davon ausreichend mitgenommen. Darin sind wenigstens ein paar vollwertige Komponenten enthalten.

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Leider war der Wettergott auf dem letzten Drittel gegen uns. Er musste mal so richtig zeigen was er kann. Schnell die Regenjacken raus und auch den Rucksäcken noch die „Jäckchen“ drüber ziehen. Wir wollen ja nicht, dass die sich erkälten. 😉

Da wir zeitig aufgebrochen waren, hatten wir schon um 14:00 Uhr unser Tagesziel erreicht. Wir übernachteten im Hotel am Eifelsteig in Roetgen.

Nach einer Pause am Nachmittag setzte dann doch wieder der Hunger ein. Nach einer Tripadvisor-Befragung hatten wir uns auf ein Lokal festgelegt, dass auch nur max. 1000 m von unserem Hotel entfernt lag. Angekommen durften wir freudig zur Kenntnis nehmen, dass die Betriebsferien haben. Hätte man ja auch mal auf der Webseite erwähnen können! Wir erhielten dann vom Inhaber, der zum Restaurant auch noch ein Hotel führt, den Tipp, dass es ca. 1,5 km entfernt ein Steakhaus gibt, dass gut sein soll. O.k., irgendwas an Essen muss auf jeden Fall her. Nach einem kurzen Fußmarsch erreichten wir das Steakhaus „Zum alten Markt“. Es hatte auch geöffnet. Das Steakhaus entpuppte sich als kroatisch angehauchtes Restaurant. Also eigentlich das, was wir seit ca. 10 Jahren nicht mehr besuchen. Aber, wir sind auf dem Land, wandern und haben Hunger. Wir entscheiden uns beide für den „American Teller“ – Rinderfilet, Rumpsteak und Schweinefilet mit Rösti. Salat gibt es traditionell vom Buffet. Dieses bot zumindest frisch geriebene oder geschnippelte Salate. Den klassischen Krautsalat, Möhren, Gurken, Tomaten … .Die Saucen waren auch traditionell aus der Flasche. Jedoch gab es auch Öl und Essig sowie Salz und Pfeffer, womit man dann das Ganze würzen  konnte. Der American Teller war jedoch, was die Qualität des Fleisches anging, besser als erwartet. Die Steaks bzw. Filets waren gut gegrillt (nicht gebraten!). Die Röstis waren ein wenig 90er Jahre Style, aber es gibt Leute die das mögen. Es war ein bodenständiger Teller, der nett angerichtet war und auch schmeckte. Wir waren ja schließlich nicht im Gourmettempel. Preis/Leistung völlig in Ordnung!

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Wieder zurück im Hotel hatten wir uns dann den wohlverdienten Schlummertrunk gegönnt. Denn auch hier gilt: keine Reise ohne Whisky! Auf diesem Trip begleitet uns ein 8 jähriger Old Pulteney von Gordon & MacPhail. Morgen müssen die alten Gräten ja wieder geschmiert sein.

Und hier geht’s zum Tag 3 der Tour.

©Kocheule

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